Wärmepumpe einfach erklärt

Im Winter sorgen sie für mollige Wärme, im Sommer verschaffen sie angenehme Abkühlung: Wärmepumpen. Die innovative Technik verspricht hohen Komfort – doch wie funktioniert sie eigentlich? Konrad Geppert, Energieberater des E-Werk Mittelbaden, erklärt.

Das Prinzip einer Wärmepumpe

Wärmepumpen nutzen die Wärme aus der Erde, dem Grundwasser oder der Luft, um Wärme zu erzeugen. Sogar eine kühlende Funktion können sie haben. Doch wie genau geht das vonstatten? „Das Prinzip einer Wärmepumpe ist gar nicht so kompliziert“, meint Konrad Geppert, Energieberater des E-Werk Mittelbaden. „Vier Teile im Inneren spielen eine Rolle: Verdampfer, Kompressor, Kondensator und Entspannungsventil.“ Diese Teile sind sowohl in einer Luft-Wasser-Wärmepumpe, als auch in einer Sole-Wasser-Wärmepumpe und einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe enthalten. „Anhand der Luft-Wasser-Wärmepumpe lässt sich die Funktionsweise der Heiztechnik verständlich erklären“, so Geppert. „Außerdem bringt sie im Gegensatz zu anderen Wärmepumpen einige Vorteile mit sich: zum Beispiel ist die Anlage wartungsarm oder auch die Tatsache, dass keine Erdbohrungen vorgenommen werden müssen.“

Schritt für Schritt

In vier Schritten wird in einer Wärmepumpe Wärme erzeugt: „Zunächst wird ein Kältemittel im Verdampfer durch die Wärme, die aus der Umgebungsluft aufgenommen wurde, zum Verdampfen gebracht. Relativ geringe Temperaturen reichen dafür aus“, weiß Geppert. Anschließend verdichtet der Kompressor das gasförmige Kältemittel. Durch den erhöhten Druck steigt auch die Temperatur. Danach wird im Kondensator die erzeugte Wärme abgegeben, diese gelangt nun in das Heizungssystem. Das Kältemittel wird hier wieder flüssig. Zuletzt wird durch das Entspannungsventil der ursprüngliche Druck des Kältemittels wieder hergestellt. „Nachdem es zurück in den Verdampfer geleitet wurde, kann der Prozess von vorne beginnen. So entsteht ein Kreislauf“, erläutert der Experte.

Coole Pumpe

Eine Wärmepumpe kann auch anders. „Neben Wärme im Winter kann die Wärmepumpe im Sommer für Abkühlung im Haus sorgen“, erklärt Konrad Geppert. Dafür gibt es zwei Methoden: Zum einen gibt es die passive Kühlung. „Hier bleibt die Wärmepumpe ausgeschaltet, es werden die kühleren Luft-Temperaturen einfach ins Haus weitergeleitet.“ Zum anderen ist eine aktive Kühlung möglich. „Die Funktionsweise wird einfach umgedreht. Die Pumpe nimmt Wärme aus dem Haus auf und leitet sie nach außen“, so Geppert.

Technik zum Mieten

Mit E>Wärme und dem Rundum-Sorglos-Paket bietet das E-Werk Mittelbaden Hausbesitzern die Möglichkeit, für eine feste Summe im Monat eine Wärmepumpe zu mieten. Planung, Installation und Anschaffung sind im Angebot schon drin und das passende Strompaket gibt es gleich dazu. Nachdem die ideale Pumpe bei Ihnen steht, sorgt der Anbieter auch für Wartung, Instandhaltung und Versicherung – ohne Zusatzkosten. In unserem Wärmepumpen-Flyer, erhalten Sie erste Informationen auf einen Blick.

Wärmepumpenwoche des E-Werk Mittelbaden

„Damit wir garantiert das passende Modell für jeden Bedarf aussuchen, legen wir vor allem Wert auf eine gute Beratung“, sagt Konrad Geppert. Daher veranstaltet das E-Werk Mittelbaden auch dieses Jahr eine kostenlose Veranstaltungsreihe ganz im Sinne der innovativen Technik. Während der Wärmepumpenwoche vom 11. bis 17. Februar 2019 erklären die Energieexperten des E-Werk Mittelbaden in verschiedenen Vorträgen das attraktive Mietmodell und haben hilfreiche Tipps parat. Melden Sie sich hier oder unter der Telefonnummer 0781 280-223 kostenlos zu den jeweiligen Vorträgen an.