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18.05.2012: FAZ-Bericht über Offshore-Umlage

Stromkunden sollen Offshore-Windparks sichern

18.05.2012 - Nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) plant das Bundeswirtschaftsministerium eine neue Umlage für Offshore-Windparks. Demnach müsste jeder Stromkunde einen Obolus für die Kraftwerke im Meer entrichten. Die Finanzspritze soll die Stromerzeugung vor den Küsten von Nord- und Ostsee sichern, so das Blatt.

Das durch die Umlage gesammelte Geld soll Windkraftbetreibern zugute kommen, denen durch technische Probleme die Einnahmen ausbleiben. Hilfe erhält jedoch nur, wer Strom erzeugt, ihn aber nicht ins Netz einspeisen kann.

Als Beispiele nennt die "FAZ" Leitungsschäden oder eine fehlende Anbindung ans Stromnetz. Wird mangels Wind kein Strom erzeugt, erhält der Windkraftbetreiber keine Entschädigu

Ab dem 15. Tag werden Ausfälle zu 80 Porzent erstattet

Bislang haftet der Netzbetreiber alleine für Ausfälle. Die neue Regelung sieht vor, dass bei einer Unterbrechung ab dem 15. Tag 80 Prozent der entgangenen Einspeisevergütung erstattet wird.

Die dadurch entstandenen Kosten dürfen über die "Offshore-Anbindungs-Umlage" auf die Stromrechnung umwälzen. Dort würde der Betrag so ausgewiesen, dass die Kunden erkennen könnten, wie hoch die Umlage sei.

Das Umweltministerium hat dem Vorschlag laut Medienberichten noch nicht zugestimmt.

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